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| Projekt mit nachhaltigen Effekten |
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Das in Kooperation zwischen Stadt und Hochschule Aalen durchgeführte Projekt "Mädchen und Technik", das in den vergangenen beiden Jahren vom Sozialministerium Baden-Württemberg gefördert worden ist, trägt nachhaltige Früchte: "Etliche der Module und Exponate, die im Projekt entwickelt worden sind, werden von uns übernommen und fortgeführt werden.", so Susanne Garreis von explorhino, der Werkstatt junger Forscher an der Hochschule Aalen.

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Sommeraktion 2009: Mädchen bauen einen Roboter
Es sollen die im Sommer 09 in der Ferienaktion durchgeführten Sommercamps für Jugendliche weitergeführt werden, eine Woche für Mädchen, eine für Jungen. Gerade die in den Schul- und Kindergartenmodulen entwickelten Experimente, mit denen Schülerinnen an Technik herangeführt werden können, eignen sich hervorragend, um auch in anderen Umgebungen und mit weiteren Zielgruppen arbeiten zu können. So basieren schon die Experimente zum Advent 2009 des explorhino in Kooperation mit der Familien-Bildungsstätte auf dem Projektbaustein "Feuer und Flamme". Und aus der positiven Erfahrung des Cross-Age-Teaching heraus übernehmen SchülerInnen die Betreuung.
Das Projekt habe aber auch einen weiteren Effekt, so Garreis:"Jedes mal, wenn ich mit anderen Erwachsenen - egal, ob aus der Lehrerschaft oder innerhalb der Hochschule - zusammenarbeite, rege ich an, zunächst einmal folgende Fragen zu klären: Wie sehe ich mich selbst in Bezug zu meinen Schülerinnen und Schülern? Welche Vorurteile habe ich, gerade bezüglich des Zusammenspiels von Mädchen und Buben und Technik?
Ist mir klar, dass Mädchen eine andere Herangehensweise haben als Jungen, und weiß ich, welche das ist?" Diese Form der Selbstreflexion kann neue Räume öffnen, neue Sichtweisen ermöglichen und vor allem den Mädchen und Jungen zeigen, dass Technik einfach Spass macht und dass es kein Hexenwerk ist, bei einem technischen Experiment erfolgreich zu sein.
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Technik mit allen Sinnen erfahrbar machen
 Ein weiterer wichtiger Baustein, der im Projekt erprobt worden ist, ist Technik mit allen Sinnen erfahrbar zu machen. So wurden technische Abläufe in Bewegungsabläufe übersetzt, um sie den Mädchen am ganzen Körper erlebbar zu machen. Susanne Garreis:"Dies scheint ein zentraler Schlüssel zu sein: Technik ist nichts abgehobenes, intellektuelles - Technik ist überall, im Alltag, in der Natur und ich kann alles mit meinen Händen, Füssen, Nase und dem ganzen Körper nachvollziehen - ich kann körperlich mitgehen mit unseren Experimenten - und das bleibt den Kindern im Gedächtnis und im Sinn."
Technik als nachhaltiges Experimentieren mit allen Sinnen - so der Anspruch des im März auslaufenden Projektes und gleichzeitig das ausdrückliche Vorgehen im Zentrum junger Forscher, das sich in Aalen dem weiblichen und männlichen Techniknachwuchs widmet.

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