Wasseralfingen macht Dampf

Mit einem fröhlichen Bürgerfest ist am Sonntag in Wasseralfingen der Festreigen im 150sten Jubiläumsjahr der Remsbahn eröffnet worden. Unter dem Motto "Wasseralfingen macht Dampf" hatte das Bezirksamt in Zusammenarbeit mit Vereinen und Sponsoren ein vielfältiges und buntes Programm zusammengestellt.

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Während die Dampfbahn rauchend und zischend ihre Runde um die Stefanskirche zog, gab es an Ständen alles für die Modelleisenbahn, Bücher zum Thema, einen Sonderstempel und Kunstgussstücke zu erwerben. Vereine sorgten für das leibliche Wohl. Und im Bürgerhaus weckte die Ausstellung "Moderne Zeiten - Wasseralfingen und 150 Remsbahn" lebendige Erinnerungen vieler Besucher und ließ die Herzen der Eisenbahnfreunde höher schlagen.

Die SHW-Bergkapelle spielte auf und die Bürgergarde aus Hüttlingen schoss Salut. Oberbürgermeister Martin Gerlach hob in seinem Grußwort auf die Bedeutung der Remsbahn ab. Der 18. Juli 1861, der Tag an dem der erste Zug zwischen Bad Cannstatt und Wasseralfingen verkehrte, sei ein Markstein für die industrielle Entwicklung und habe den Grundstein für die Eisenbahnerstadt Aalen gelegt. Er erinnerte an den weiteren Ausbau des Standorts Wasseralfingen und die Spuren, die Baurat Georg Morlock mit der Erweiterung von SHW, der Zahnradbahn und dem Empfangsgebäude am Wasseralfinger Bahnhof dort hinterlassen habe. "Auch heute ist die Remsbahn eine unverzichtbare Lebensader für die Region" betonte Gerlach. Nach der Streckenmodernisierung im Jahr 2009 hoffe er im Jubiläumsjahr auf neue, attraktivere Eisenbahnwagen.
© Stadt Aalen, 30.05.2011
Die Dampfbahn drehte ihre Runden um die Stefanskirche

CDU-Bundestagsabgeordneter Kiesewetter bekennt sich zu Stuttgart 21

Ein Kompliment für das tolle, von vielen Ehrenamtlichen getragene Fest sprach Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter der Ortsvorsteherin Andrea Hatam aus, die das Programm vorstellte und allen Beteiligten für die Ausrichtung dankte. "Darauf kann Wasseralfingen stolz sein, da macht ihr der "Oberstadt Aalen" ordentlich was vor", betonte Kiesewetter. Die Bahnfahrt nach Stuttgart dauerte 1861 knapp drei Stunden, heute nur noch eine Stunde. "Das ist der Grund, warum wir hier noch Weltfirmen haben" bekannte sich Kiesewetter zu guten Anschlüssen im Land, zu Stuttgart 21 und einem ICE-Anschluss für Aalen. Als Freund lokaler und regionaler Kleinodien schätze er die SHW-Bergkapelle, sagte Kiesewetter und forderte die Festgemeinde auf, sich auch für das Sieger-Köder-Museum im Wasseralfinger Bürgerhaus stark zu machen. $(text:b:Bildergalerie)$ Auf der städtischen $(link:e:http://www.facebook.com/StadtAalen|Facebook-Seite|_blank)$ steht ein Rückblick auf das Bürgerfest in Bildern zur Verfügung.

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